Buchtipp: Adressat unbekannt

Deutsch­land um das Jahr 1933: Ange­legt als Brief­wech­sel zwischen einem Deut­schen und einem ameri­ka­ni­schen Juden um die Zeit von Hitlers Macht­er­grei­fung ist „Adres­sat unbe­kannt“ die drama­ti­sche Geschichte einer Freund­schaft, die von der poli­ti­schen Entwick­lung auf die Probe gestellt wird. Der Deut­sche ein Oppor­tu­nist und Nutz­nie­ßer des Systems, der Jude sein alter Freund, dessen Schwes­ter sich in Berlin aufhält und um deren Schutz er den Deut­schen bittet - das ist die Konstel­la­tion des sich schnell zuspit­zen­den Dramas dieses hell­sich­ti­gen Textes, der bereits 1938 im New Yorker „Story Maga­zine“ erst­mals veröf­fent­licht wurde.
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